Dekorative Techniken/Stuckprofile

Alpha Tacto - Fantastic Fleece - Marokkanischer Tadelakt - Lasurtechnik - Wickeltechnik - Spachteltechniken - Metallico - Patinieren - Magnettafeln - Stuckleisten/Zierprofile

Alpha Tacto- Die Lasur zum Fühlen



Alpha Tacto aus dem Hause Sikkens erzeugt sehr ästhetische Raumwirkungen. Die dreidimensionale Struktur der Wandbeschichtung erinnert an Naturmaterialien wie Hanf, Fasern, Hirsch- oder Veloursleder. Sie erzeugt im Betrachter den Wunsch, die Oberfläche zu berühren, denn sie fühlt sich besonders weich an.

Wände zum Erleben: Dieser Soft-Touch-Effekt fügt der Wahrnehmung der Wandlasur eine weitere Dimension hinzu und die Wandgestaltung wird zum Erlebnis. Die außergewöhnliche Weichheit des Materials liegt in der speziellen Kombination von Acrylharz und besonderen Pigmenten. Die Wandbeschichtung auf Wasserbasis ist in 33 natürlichen, tuchmatten Farbtönen über das Color-Mix-System erhältlich und ergibt matte, wolkige Beschichtungen.
Quelle: www.sikkens.denach oben

Fantastic Fleece


Beim FantasticFleece handelte es sich um ein bedrucktes Glasvlies der Extraklasse. Hier wird in einem technisch anspruchsvollen Verfahren ein spezielles Glasvlies mit unterschiedlichen Dessinstrukturen mit weißer Farbe bedruckt.
FantasticFleece machte Wandoberflächen nicht nur zu einem individuellen Blickfang, sondern überbrückt auch leichte Oberflächenrisse und stabilisiert den Wanduntergrund. Gleichzeitig ist die fertige Oberfläche strapazierfähig, diffusionsoffen und reinigungsfähig. Die aufgedruckten Dessinsstrukturen entfalten dann ihre außergewöhnlichen gestalterischen Möglichkeiten, wenn sie mit abgetönter Capadecor Deco-Lasur im einmaligen Bürstenauftrag beschichtet werden. Die eindrucksvolle, fast mehrfarbig anmutende Tiefenwirkung entsteht durch das differenzierte Saugverhalten des Glasvlieses.
Quelle: www.caparol.de
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Marokkanischer Tadelakt – Ein mediterranes Lebensgefühl


Tadelakt ist ein wasserdichter, glänzender Kalk - Frescoputz für Innen und Außen in Pulverform. Tadelakt ist dank seiner hohen Stoßfestigkeit und seiner marmorähnlichen Oberfläche ideal für Badezimmer, Kamine, Tischplatten, Treppen, Säulen und andere ornamentale Anwendungen. Dieses außergewöhnlich schöne Finish entstammt der alten marokkanischen Tadelakt-Tradition. Tadelakt heißt frei übersetzt auf Deutsch „einreiben“ oder „einmassieren“. In diesem Fall bedeutet dies, dass die fast fertige Kalkputzschicht mit einem Stein poliert wird, wobei Seife in die Oberfläche eingerieben wird. Das Polieren mit Tadelakt Seife aus reinem Olivenöl erhöht den Glanz, aber wichtiger noch, es macht die Oberfläche wasserfest.



Fussböden können ebenfalls mit Tadelakt überzogen werden, bleiben jedoch empfindlich für Kratzer durch z.B. kleine Steine in Schuhsohlen. Darum ist Tadelakt als Bodenbelag nur da zu empfehlen, wo der Boden barfuß oder mit weichen Schuhen begangen wird.



Alle geeigneten Untergründe für Tadelakt haben dieselben Eigenschaften:
  • Untergründe müssen rauh, absorbierend und trocken sein. Für Unterputze nur mineralische Mörtel (1-4 mm) verwenden. Betonmörtel für Bäder.
  • Die Untergründe dürfen nicht zu schnell Wasser aufsaugen. Stark wasseraufsaugende Oberflächen werden vor dem Auftragen von Tadelak gut befeuchtet oder mit Fix Lehmfestiger vorbehandelt.
  • Um strukturelle Risse zu vermeiden, wird Tadelakt nur auf Untergründe aufgetragen, die sich nicht verformen, wenn sie mit dem im Putz enthaltenen Wasser in Kontakt kommen.
  • Untergründe für Tadelakt dürfen nicht dauernd nass sein.
  • Die Untergründe müssen es Tadelakt ermöglichen, nicht zu schnell auszutrocknen. Ein Merkmal des Kalkputzes ist, dass er an Härte zunimmt, wenn er langsam austrocknet. Halten Sie Türen und Fenster während und nach der Anwendung geschlossen; jede Einwirkung von Heizungen, Lampen und direktem Sonnenlicht oder Durchzug ist zu vermeiden, da diese den Austrocknungsprozess des Kalks zu sehr beschleunigen.
  • Jede Schrumpfung oder Ausdehnung der Trägerwand wird zu Rissen an der Oberfläche des fertiggestellten Tadelakt führen.
  • Alle Untergründe müssen vor jeder neuen Lage sauber, staub- und fettfrei sein, egal ob es sich um Beton oder Fliesenleim handelt. Wenn notwendig, sollte Ammoniak zur Entfernung von Fett gebraucht werden.
Quelle: www.tierrfino.denach oben

Lasurtechnik

Mit Lasuren lassen sich wunderschöne durchscheinende wolkige Oberflächen schaffen. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass man je nachdem wie man die Lasurtechnik durchführt, ob mit Bürste, Schwamm oder Lappen, einen anderen Effekt erzielt. Lasuren gibt es in drei verschiedenen Varianten, je nachdem welchen Untergrund man hat: Dispersionslasur, Silikatlasur oder als Kaseinlasur. Bei mineralischen Untergründen bzw. wenn man gerne ökologische Farben verwendet und somit mit dem Umweltschutz bei sich zu Hause anfängt, verwendet man Silikatlasuren bzw. Kaseinlasuren.

Bei dem Gebrauch von Lasuren sind gestalterisch dem Ausführenden keine Grenzen gesetzt. Zum einen kann man den Untergrund mit einer Putzeffektfarbe beschichten und diese mit der Deckenbürste strukturieren. Nach der anschließenden Beschichtung mit Lasur bekommt man verschiedene wunderschöne Effekte. Zum einen werden die Höhen und Tiefen des strukturierten Untergrundes gut hervorgehoben, zum anderen wird durch die wolkige Erscheinungsform der Lasur das Farbspiel des Farbtons besonders herausgestellt.
Neben der „einfachen“ Wandlasur gibt es seit einigen Jahren sogenannte Effektlasuren, diese enthalten entweder weiße Effektpigmente, perlmuttartige Glanzpigmente oder kleine Farbkügelchen. Durch diese Zusatzstoffe schafft man noch zusätzliche interessante Effekte auf der Wand, die besonders bei sich ändernden Lichtverhältnissen und Betrachtungswinkeln ihre volle Wirkung entfalten und so Ihre Räumlichkeiten zu etwas ganz Besonderem machen.

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Wickeltechnik


Besondere Oberflächen lassen sich mit der Wickeltechnik erzeugen. Hierbei wird ein Lappen in Farbe getaucht und gut ausgewrungen. Nun lässt man den Lappen ohne großen Druck über die Fläche wandern. Dort wo der Lappen die Wand berührt hinterlässt er Farbspuren. Durch die willkürlich auftreffenden Lappenstücke entsteht eine wunderschöne wolkige Oberfläche.
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Spachteltechniken auf Kalk-/Dispersionsbasis


Diese dekorative Technik ist ein Highlight der Malertechniken. Diese bei uns fast vergessene Handwerkskunst wird von der Herkunft her Venedig zugeordnet. Da es in Venedig schwierig ist die einzelnen Baustellen zu erreichen, die Bauherren aber nicht auf edle Marmoroptiken verzichten wollten, war die Spachteltechnik eine mehr als würdige Alternative. Durch die Herkunft dieser Wandveredlung kommen die italienischen Namen der einzelnen Varianten, wie Stucco, venezianische Marmor-Glättetechnik, Frattazatto, Stuccolustro, Stucco Rasante oder Marmorino.

Je nach Durchführungsvariante erstrahlt die Oberfläche am Ende in seidenmatter bzw. glänzender Marmoroptik. Insbesondere für repräsentative Wände ist diese Technik geeignet.
Der natürliche vielschichtige Glanz der beim Verdichten von Kalkputzen entsteht, ist mit keinem Lack zu vergleichen. Bei dieser Technik werden je nach Hersteller und Ausführungsart ein bzw. zwei Schichten Kalkputz ganzflächig aufgetragen. Der letzte Arbeitsgang wird mittels des sogenannten Fleckelns aufgetragen und verpresst. Bei weiteren Varianten können kleine Pigmentkörnchen bzw. Glimmerkörnchen eingearbeitet werden. Zum Schutz der Oberfläche wird im Innenbereich ein spezielles Wachs aufgetragen, das anschließend aufpoliert werden kann. Im Außenbereich wird eine venezianische Seife aufgetragen.

Kalkputze zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch ihre Alkalität ohne Zugabe von gesundheitsschädlichen Fungiziden natürlich schimmelhemmend und desinfizierend wirken. Kalkputze sind außerdem hoch diffusionsfähig und können so sehr gut die Raumfeuchte kontrollieren.

Spachteltechniken sind eine Sinfonie für die Sinne. Zum einen durch die marmorähnliche Struktur sind sie ein Augenschmaus und zum anderen verführt es durch die glatte Struktur zum Berühren.
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Metallspachteltechnik – Metallico


Moderne Gestaltungstechnik mit besonderer, in sich farbiger, metallischer Effekt-Optik. Die Effekt-Spachtelmasse wird in zwei Dekogängen vollflächig auf einen vorbereiteten, glatten Untergrund aufgetragen und mit der Metallico-Effektkelle ohne Druck bearbeitet. Hierdurch entsteht eine ganz besondere, dynamisch lebhafte Oberfläche mit metallischem Effekt. Die feine, gering plastische Struktur belebt zusätzlich die Oberfläche und verleiht der Gestaltung einen lebhaften Akzent.
Diese Spachtelmasse findet insbesondere für hochwertige, individuelle Gestaltungen bzw. optischen Hervorhebens von Säulen, Schmuckbändern und Wandspiegeln seine Verwendung.
Quelle: www.brillux.denach oben

Patinieren- Antikisieren


Holz als Patinierungsgegenstand:
Hierbei streicht man das Holz zunächst mit einer Dispersionsfarbe vor. Nach einer ausreichenden Durchtrocknung erfolgt der Auftrag des Patinawachses. Auf dem noch feuchten Untergrund wird jetzt mittels Stahlwolle die Dispersionsfarbe wieder stellenweise abgerieben, um abgestossene Teilflächen zu simulieren. Nun trägt man am Besten zum Schutz der Oberfläche wieder ein Wachs auf.


Metall als Patinierungsgegenstand:
Zunächst muss das Metall frei von Fetten und Ölen sein. Hierzu gibt es verschiedene Mittel (Anlauger, Salmiakgeist, Spiritus). Je nach Metall gibt es verschiedene Patinierungsmittel. Nach dem Auftrag des jeweiligen Mittels sollte das Metall mit Stearinöl und Kalk geputzt werden. Damit das jeweilige Metall nicht korrodiert, sollte man noch einen Schutzlack auftragen. Am Besten geeignet hierfür ist der Zaponlack. 

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Unsichtbare Magnettafeln


Wer kennt sie nicht? Hässliche Magnettafeln die jeden noch so schön dekorierten Raum den Flair nehmen. Hierfür gibt es eine vernünftige Lösung. Magnetische Platten werden an der dafür vorgesehenen Stelle mit Kleber befestigt. Nachdem man die Kanten angespachtelt hat und so einen auftretenden Absatz beseitigt hat, können die Platten problemlos übertapeziert und beschichtet werden. Die Wand ist magnetisch aber die hässliche Tafel ist verschwunden.
Bildquelle: www.architects-paper.comnach oben

Stuckleisten/Zierprofile


Stuckleisten, Rosetten und Säulen sind seit jeher ein Synoym für gehobenes Wohnen. Insbesondere in Räumen mit hohen Decken kommen diese Gestaltungselemente gut zur Geltung und können andere exklusive Techniken noch gut unterstreichen. Durch den Einsatz von Stuckleisten werden Ihre Räume zu kleinen Wohlfühloasen. Stuckleisten gibt es in verschiedenen Qualitäten: die einfache Qualität besteht aus Polyesterol. Die nächst bessere Qualitätsstufe besteht aus Polyurethan. Der Vorteil liegt darin, dass diese Leisten im Gegensatz zu Polyesterolleisten schärfere Profile aufweisen. Sie sind außerdem stoßfester, was vor allen Dingen im Sockelbereich sehr wichtig ist. Die exklusivste Variante stellen natürlich Stuckleisten aus richtigem Stuck dar, dessen Hauptbasis Gips ist. Die Maler der Malermeister Christoph Schiefer GmbH aus Bad Bramstedt beraten Sie gerne, welche Leisten in Ihrem Fall angeraten sind.